Sonntag, 6. Oktober 2019

Betreutes Wohnen in Hannover

Hallo! 

Hier könnt ihr lesen, wie es dazu kam, das meine Oma mit 84 Jahren noch einmal umzieht.
Und heute geht es darum, wie ich in Hannover ein passendes Angebot für ein Betreutes Wohnen gefunden habe.

Nachdem feststand, welche Wohnform für Oma geeignet ist, galt es herauszufinden, wer ein solches Konzept anbietet. Und da fängt es schon an. Es gibt so viele! Aber bei den wenigsten ist sofort ein Platz frei. Fast überall gibt es Wartelisten, und es kann Jahre dauern bis eine Wohnung frei wird.
Ich habe mir 3, 4 Objekte in guter Lage herausgesucht und habe mich dort auf die Warteliste setzen lassen. Zu einer Besichtigung war ich dann auch  - da bin ich leider auf die Nase gefallen. Die Wohnung war toll, relativ günstig und gut gelegen. Der Sohn der kürzlich verstorbenen Bewohnerin hat die Wohnung auf eigene Faust bei einem Immobilienportal eingestellt. Die Wohnungsgesellschaft aber hat Wartelisten. So war es sinnlos, sich die Wohnung anzuschauen.

Fündig bin ich dann doch bei dem Immobilienportal geworden. Die Anzeige kam von einer Maklerin, die ein Objekt mit 27 Wohnungen bearbeitet. Es handelt sich um einen Neubau von 2018, der ganz gezielt als barrierefreies Wohnen konzipiert wurde. In dem Haus gibt es Wohnungen in 6 verschiedenen Grundrissen zwischen 65 und 95m². Alle haben eine Terrasse / einen Balkon oder gar eine Dachterrasse. Die Türen sind Rollstuhl gerecht 100 cm breit, die Lichtschalter und Türgriffe auf einer niedrigeren Höhe angebracht. 
Im Haus gibt es ein Büro der Johanniter Unfallhilfe. Die Ansprechpartnerin ist 3x pro Woche für einen halben Tag im Haus und hilft bei Alltagsfragen, Behördenangelegenheiten. 

Ich hatte richtig Glück, denn ich konnte mir die Wohnung aussuchen. Noch sind etwa 10 Wohnungen frei. Besichtigungstermin, Mieterselbstauskunft und schließlich der Abschluss des Mietvertrages liefen reibungslos.


In einem weiteren Artikel werde ich über die notwendigen Formalitäten schreiben.